
Am Samstag wurde in Oberseelbach wieder geworfen, gezielt, taktiert und natürlich ausgiebig darüber diskutiert, welche Kugel denn nun wirklich näher an der kleinen Zielkugel liegt. Die TTG Oberseelbach hatte zum Boule-Turnier eingeladen – und mit zehn Mannschaften mit jeweils zwei Spielerinnen und Spielern war das Teilnehmerfeld diesmal so groß wie noch nie.
Erst Gruppenphase, dann wurde es ernst
Die zehn Teams wurden auf zwei Gruppen mit jeweils fünf Mannschaften verteilt. Dort hieß es zunächst: jeder gegen jeden. Damit standen für jedes Team vier Gruppenspiele auf dem Programm – ausreichend Gelegenheit also, um die eigene Wurftechnik zu perfektionieren oder zumindest überzeugende Erklärungen dafür zu finden, warum die Kugel dieses Mal ganz sicher nicht dort gelandet war, wo sie eigentlich hin sollte.
Bei bestem Wetter entwickelte sich schnell ein ebenso sportlicher wie geselliger Wettbewerb. Und weil Boule bekanntlich Kraft kostet, hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für ein ordentliches Buffet gesorgt. Jeder brachte etwas mit – und so war auch zwischen den Spielen bestens für Verpflegung gesorgt.
Nach der Gruppenphase wurde es dann zunehmend ernst. Die jeweils beiden besten Mannschaften der beiden Gruppen qualifizierten sich für die Halbfinalspiele. Anschließend folgten das kleine Finale um Platz drei und schließlich das große Finale.
Die Titelverteidiger schlagen wieder zu
Nach rund fünf kurzweiligen Stunden stand fest: Der Titel bleibt dort, wo er bereits 2025 gelandet war. Anke und Andi Gamer schafften tatsächlich die Titelverteidigung! Im Finale setzten sie sich gegen Manfred und Doris durch und dürfen sich damit auch 2026 TTG-Boule-Champions nennen.
Ob es an überragender Technik, Nervenstärke, jahrelanger Vorbereitung oder schlicht am richtigen Gefühl für die Kugel lag, konnte abschließend nicht zweifelsfrei geklärt werden. Fest steht aber: Wer zweimal hintereinander gewinnt, kann sich langsam nicht mehr mit Glück herausreden. 😉
Verlängerung im Ergo
Nach fünf Stunden Boule war der sportliche Teil beendet – der gesellschaftliche allerdings noch lange nicht. Zum Abschluss ging es gemeinsam ins Ergo, wo bei einem gemütlichen Abendessen die wichtigsten Szenen des Tages noch einmal ausführlich analysiert wurden. Besonders gelungene Würfe dürften dabei mit zunehmendem zeitlichen Abstand noch etwas präziser, spektakulärer und spielentscheidender geworden sein. So endete ein rundum gelungenes TTG-Boule-Turnier mit zehn Mannschaften, jeder Menge spannender Spiele, bestem Wetter, einem leckeren Mitbring-Buffet und vor allem viel Spaß miteinander.
Herzlichen Glückwunsch an Anke und Andi zur erfolgreichen Titelverteidigung, an Manfred und Doris zum zweiten Platz – und ein großes Dankeschön an alle, die mitgespielt, etwas zum Buffet beigetragen und für einen tollen Boule-Tag gesorgt haben. Und spätestens 2027 stellt sich dann die entscheidende Frage: Schafft jemand, Anke und Andi vom Boule-Thron zu stoßen?
